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Bilder, Zeichnungen, Gedichte, Kl�nge ? ? ? -
Wer wei� was sich in dieser Rubrik im Laufe der Zeit so einfinden wird. .
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Sie ist �berschrieben mit "Kunst", was f�r
einige der Exponate eine nicht geringe �bertreibung ist. Schlie�lich
kommt Kunst von "K�nnen" und wenn man das rein handwerkliche
Geschick betrachtet, dann mangelt es vielfach daran. Warum dann trotzdem
Bilder ausstellen, deren kindlicher Pinselstrich uns nun wirklich keine
Bewunderung abringt?
Weil es darum gar nicht ging. Diese Bilder sind alle
aus der Meditation, aus der Trance oder aus anderen magischen Arbeiten
heraus entstanden, und waren gar nicht als �sthetische Augenweide
gedacht, und sie entstanden mit einfachsten Mitteln. Sie sind der Versuch
etwas festzuhalten, was einer Region entstammt, die gew�hnlich dem
Menschen verschlossen ist.
Man sagt dem Zauberer nach, dass er Kontakt mit
Geistern pflegt. Geist ist fl�chtig, nicht konturierbar und so sind diese
Bilder der Versuch das fl�chtige doch an irgendeine Form zu binden um
seiner habhaft zu werden, es in Zugriff zu bringen, um weiter damit
umgehen zu k�nnen.
Das kennen wir schon von schamanischen Kulturen, wo die
Geister an Gegenst�nde, Masken, Fetische oder auch einfache Zeichnungen -
wahrscheinlich sind so auch die magischen Sigel entstanden - gebunden
werden sollen. Manchmal ist es eine ganz bestimmte Art der Linienf�hrung,
ein diffuser Eindruck, den das Bild oder der Gegenstand vermittelt, was es
dann erm�glicht, erneut mit dem Fremden in Kontakt zu treten.
In diesem Sinne sind die hier ausgestellten Werke
Zeugnisse menschlichen Strebens und Ringens in Bereiche vorzudringen, die
ihm eigentlich verschlossen sind.
Was f�r Bilder und Zeichnungen gilt, gilt auch f�r
Kl�nge, T�ne, Melodien, das Lied und das Wort. Viele Kulturen kennen
Instrumente, die nur zum Rufen der Geister gespielt werden d�rfen. Sie r�hren
uns an, aber die Musik, die auf ihnen gespielt wird, hat nichts mit der
Komplexit�t abendl�ndischer Klassischer Musik gemein.
Dennoch, ist es so abwegig zu vermuten, dass hier die
Wurzeln der Kunst liegen? Sind nicht auch die �ltesten Zeugnisse der
Malerei Jagdszenen an dunklen H�hlenw�nden? Wir k�nnen nur
vermuten, wozu sie einst dienten, doch es ist unwahrscheinlich, dass sie
nur zur �sthetischen Erbauung da waren.
Nat�rlich haben wir nichts dagegen einzuwenden, auch k�nstlerisch
ansprechende Arbeiten hier dazustellen, und es muss auch nicht ausschlie�lich
bei Werken von Logenmitgliedern bleiben.

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